Thermische Abtötung von Bettwanzen

für Privat, Hotels, Hostels, Pensionen, Gasthäuser

Die ther­misch­ge­re­gel­ten und getak­te­ten Ther­mo­ö­fen (Umluft­ver­fah­ren) erwär­men die gesam­te Raum­luft sehr lang­sam (max. 60°C). Die Abtö­tungs­tem­pe­ra­tur liegt zwi­schen 50–60°C. Moderns­te Mess­tech­nik (Daten­log­ger, Note­book) misst wäh­rend der Behand­lung die Tem­pe­ra­tur (Fuß­leis­ten, Gerä­ten etc.). Hit­ze­s­chä­den sind so gut wie aus­ge­schlos­sen. Es kön­nen Zim­mer, aber auch gan­ze Woh­nun­gen pro­blem­los behan­delt wer­den. Die Öfen sind mit einem Aus­sen­ge­räusch von 55dB sehr geräusch­arm, sodass der lau­fen­de Betrieb kaum gestört wird. Nach einer Behand­lung sind alle Bett­wan­zen abge­tö­tet und die Räu­me am nächs­ten Tag wie­der bewohn­bar. Der Auf­trag­ge­ber erhält nach Been­di­gung der Behand­lung ein Mess­pro­to­koll.

Entwicklung der Bettwanze

Die Nym­phen, die nach etwa 10 Tagen aus den ova­len, wei­ßen und ca. 1 mm gro­ßen Eiern schlüp­fen, ent­wi­ckeln sich über 5 Nym­phen­sta­di­en zum Voll­in­sekt. Ein voll­stän­di­ger Ent­wick­lungs­zy­klus dau­ert ca. 2 Mona­te, sodass 4 Genera­tio­nen pro Jahr mög­lich sind. Jedes Nym­phen­sta­di­um benö­tigt eine Blut­mahl­zeit zum Wachs­tum. Weib­li­che Wan­zen legen das gan­ze Leben über Eier, gewöhn­lich 2–12 Eier am Tag. Im Lau­fe ihres mehr­mo­na­ti­gen Lebens kann ein Weib­chen ca. 200–500 Eier pro­du­zie­ren, die über­all im Lebens­raum ver­teilt wer­den. Bett­wan­zen kön­nen bis zu 1,5 Jah­ren alt wer­den.

Biologie

Bett­wan­zen sind nacht­ak­ti­ve Blut­sauger, die sich tags­über in der Matrat­ze, in den Rit­zen und Spal­ten des Bett­rah­mens, hin­ter locke­ren Tape­ten, Lei­tungs­roh­ren und Bil­dern ver­ste­cken. Hier sit­zen dann meist zahl­rei­che Indi­vi­du­en unter­schied­li­chen Ent­wick­lungs­sta­di­ums in Grup­pen zusam­men. Die­ses Ver­hal­ten ist für die Art bedeut­sam, weil in die­sen Grup­pen lebens­wich­ti­ge sym­bio­n­ti­sche Mikro­or­ga­nis­men an die jun­gen Nym­phen wei­ter­ge­ge­ben wer­den.

Die Wan­zen hal­ten sich bevor­zugt auf tro­cke­nen und rau­hen Mate­ria­li­en, wie z.B. Holz oder Papier, auf. Ihre Wir­te sind Men­schen und Säu­ge­tie­re, dane­ben aber auch Vögel. Man fin­det sie vor­wie­gend dort, wo vie­le Men­schen zusam­men­tref­fen, nicht sel­ten in Hotels. Bett­wan­zen wan­dern auch von ent­fernt lie­gen­den Ver­ste­cken zu schla­fen­den Men­schen und sei­nen Haus­tie­ren. Das Blut des Wir­tes wird über einen Zeit­raum von etwa 3–10 Minu­ten auf­ge­so­gen. Erwach­se­ne Tie­re kön­nen stren­ge Käl­te ertra­gen und vie­le Mona­te ohne Nah­rungs­auf­nah­me leben.

Ernährung und Entwicklung

Die Wan­zen gehö­ren zu den Insek­ten ohne voll­stän­di­ge Ver­wand­lung, d.h. ihnen fehlt ein Pup­pen­sta­di­um und die Nym­phen ähneln, von den stark ver­kürz­ten Flü­gel ein­mal abge­se­hen, in ihrer Kör­per­form ganz den erwach­se­nen Tie­ren. Alle Ent­wick­lungs­sta­di­en ernäh­ren sich als Pflan­zen­saft­sau­ger, Räu­ber, oder Blut­sauger. In jedem Fall aber sind sie, wegen der als Saug­rüs­sel gestal­te­ten Mund­werk­zeu­ge, auf flüs­si­ge Nah­rung ange­wie­sen.

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