Fliegen – Wespen – Hornissen

Biologische Fliegenbekämpfung in Ställen

Die beson­ders in der Schwimm­schicht der Gül­le herr­schen­den opti­ma­len Ver­meh­rungs­be­din­gun­gen, die eine effek­ti­ve Flie­gen­be­kämp­fung in Schwei­ne­stäl­len bis­her nahe­zu unmög­lich mach­ten, stel­len für das Aller­neus­te bei der Flie­gen­be­kämp­fung in Schwei­ne­stäl­len – das Raub­flie­gen-Sys­tem – kein Hin­der­nis dar. Die­ses Sys­tem hat sich sowohl in der Pra­xis als auch bei offi­zi­el­len Ver­su­chen gera­de in die­sen Pro­duk­ti­ons­sys­te­men als äus­serst effek­tiv zur Bekämp­fung von Flie­gen erwie­sen. Auf­grund der über­zeu­gen­den Erfah­run­gen aus der Pra­xis und der ein­deu­ti­gen Ver­suchs­er­geb­nis­se über­neh­men wir eine vol­le Garan­tie für die Wirk­sam­keit (Aus­sa­ge des Her­stel­lers!).

Das Raub­flie­gen-Sys­tem – „Flie­gen in Dosen (Online Shop)“. Grund­la­ge des Raub­flie­gen-Sys­tems sind die soge­nann­ten „Raub­flie­gen“. In Spe­zi­al­kar­tons, die im Stall auf­ge­hängt wer­den müs­sen, wer­den „Raub­flie­gen“ in ver­schie­de­nen Ent­wick­lungs­sta­di­en gelie­fert. Die fer­tig ent­wi­ckel­ten Flie­gen krie­chen nach und nach aus dem Kar­ton, und inner­halb von 3–6 Wochen befin­den sich kei­ne der gefräs­si­gen Raub­flie­gen mehr im Kar­ton. Dies sichert das gan­ze Jahr über einen gleich­blei­ben­den Bestand an effek­ti­ven „Raub­flie­gen“ im Stall und damit tag­ein, tag­aus eine effek­ti­ve Bekämp­fung.

100% Effekt und kei­ne Arbeit. Mit dem Raub­flie­gen-Sys­tem wer­den Wün­sche wahr. Das Sys­tem ist nahe­zu 100% effek­tiv, erfor­dert fast kei­ne Arbeit und ist zudem durch und durch bio­lo­gisch. Bereits nach 1–3 Mona­ten mit der Raub­flie­ge leben so vie­le „Raub­flie­gen“ in der Gül­le, dass sich die Stu­ben­flie­gen nicht län­ger ver­meh­ren kön­nen und ihr Bestand dras­tisch fällt. Von der „Raub­flie­ge“ selbst ist nicht viel zu sehen. Sie wird weder von Tie­ren noch von Men­schen ange­zo­gen, son­dern bleibt an der Ober­flä­che der Gül­le und bekämpft dort die Flie­gen­pla­ge.

Wie beginnt man? Für einen Anfang ist es nie zu spät, begon­nen wer­den kann das gan­ze Jahr über. In der Anfangs­pha­se wer­den gros­se Men­gen „Raub­flie­gen“ aus­ge­setzt, die in Spe­zi­al­kar­tons mit der Post zuge­sandt wer­den. Das Aus­set­zen selbst erfor­dert nur weni­ge Minu­ten Arbeit zum Auf­hän­gen der Kar­tons. Nach­dem das Raub­flie­gen-Sys­tem in Gebrauch genom­men wur­de, dür­fen kei­ne che­mi­schen Bekämp­fungs­mit­tel mehr ein­ge­setz wer­den. Die „Raub­flie­ge“ eta­bliert sich erst dann dau­er­haft, wenn der Stall wie­der gift­frei ist. In der Pra­xis dau­ert das etwa 1–2 Mona­te.

War­tung. Das Raub­flie­gen-Sys­tem erfor­dert nur mini­ma­le War­tung. Aller­dings müs­sen lau­fend „Raub­flie­gen“ aus­ge­setzt wer­den, um zu gros­se Schwan­kun­gen des Bestan­des zu ver­mei­den.

Die „Raub­flie­ge“ ist selbst eine Flie­ge. Die aus­ge­wach­se­ne „Gülle­flie­ge“ ist ein ca. 5–7 mm lan­ges, schwar­zes, metal­lisch glän­zen­des Insekt. Die Lar­ven sind denen der Stu­ben­flie­ge sehr ähn­lich. Die Lar­ven der „Gülle­flie­ge“ bekämp­fen die Stu­ben­flie­ge.

Hornissen – bedroht, nicht bedrohlich

Sie­ben Hor­nis­sen­sti­che töten ein Pferd und drei sol­len für den Men­schen lebens­ge­fähr­lich sein ( bei All­er­gi­en trifft dies zu ! ). Das sagt der Volks­mund. In Wirk­lich­keit ist es umge­kehrt. Men­schen töten Hor­nis­sen aus Aber­glau­ben, Furcht und Unver­stän­dis. Bes­ser wäre es sie zu för­dern, denn sie ernäh­ren sich oft von schäd­li­chen und läs­ti­gen Insek­ten. Immer­hin steht die Hor­nis­se in Deutsch­land auf der “ Roten Lis­te “ der vom Aus­ster­ben bedroh­ten Arten.

Die Entwicklung einer Hornisse

  1. Monat April. Die Köni­gin sucht nach der Über­win­te­rung einen hoh­len Raum zur Nest­an­la­ge. Nur etwa jedes zehn­te Weib­chen grün­det im Früh­jahr ein neu­es Volk. Käl­te­ein­brü­che, Pilz­in­fek­tio­nen und Nah­rungs­man­gel kos­ten vie­le das Leben.
  2. Monat Mai. Die Köni­gin baut ein klei­nes Nest in einer mikro­kli­ma­tisch güns­ti­gen klei­nen Nist­höh­le. Es besteht nur aus einer Wabe mit ca. 40 Zel­len. Sie legt Eier in die ein­zel­nen Zel­len, aus denen die ers­ten Arbei­te­rin­nen schlüp­fen.
  3. Monat Juni. Die Arbei­te­rin­nen hel­fen bei der Auf­zucht der Jun­gen. Sie leben nur eini­ge Wochen. Ihre Eistö­cke ent­wi­ckeln sich nicht rich­tig, solan­ge eine Köni­gin im Nest lebt. In Aus­nah­me­si­tua­tio­nen kön­nen sie unbe­fruch­te­te Eier legen, aus denen Männ­chen ent­ste­hen.
  4. Monat Juli. Umzug der Köni­gin mit den Arbei­te­rin­nen, da sie kei­ne lee­ren Zel­len zur Eiab­la­ge fin­det und für anbau­ten kein Platz ist.
  5. Monat August. Bau eines gro­ßen Nes­tes, das spä­ter auch eine Schutz­hül­le erhält, mit max. zehn Brut­waben.
  6. Monat Sep­tem­ber. Aus beson­ders gro­ßen Waben schlüp­fen Konig und Köni­gin. Aus unbe­fruch­te­ten Eiern mit ein­fa­chem Chro­mo­so­men­satz ent­ste­hen Männ­chen, Wäh­rend aus befruch­te­ten Eiern mit dop­pel­tem Chro­mo­so­men­satz Arbei­te­rin­nen und Köni­gin­nen wer­den.
  7. Monat Okto­ber. Kopu­la­ti­on einer Köni­gin mit einem Männ­chen.
  8. Monat Novem­ber. Die Befruch­te­te Köni­gin sucht ein Win­ter­qua­tier. Die Arbei­te­rin­nen und die Männ­chen gehen mit Ein­bruch des Win­ters zugrun­de.
  9. Monat Dezem­ber – März. Über­win­te­rung der Köni­gin in mor­scher Baum­rin­de. Ein über­win­tern­des Hor­nis­sen­weib­chen wiegt bei einer Län­ge von ca. 4 cm 1 g, wobei die Hälf­te aus Fett und ande­ren Nähr­stoff­re­ser­ven besteht.

Eine kleine Übersicht zu Wespenarten

Sächsische Wespe

Merk­ma­le: 10–18 mm groß. Abdo­men ohne rote Fär­bung. Die­se Wes­pe legt ihre Nes­ter in Dach­bö­den und Gar­ten­häus­chen an. Lei­der wer­den vie­le ihrer Nes­ter aus unbe­grün­de­ter Furcht vor Sti­chen ent­fernt. Beläßt man die­se Tie­re. so kommt es kaum zu Zwi­schen­fäl­len, da Wes­pen nur ste­chen, wenn sie sich bedroht füh­len. Der wider­ha­ken­lo­se Sta­chel der Wes­pen unter­schei­det sich von dem der Bie­nen. Die­se ster­ben nach einem Stich in einen warm­blü­ti­gen Kör­per, da der Sta­chel hän­gen­bleibt und heim Her-aus­zie­hen aus dem Bie­nen­kör­per geris­sen wird. Der Sta­chel der Wes­pen dage­gen besitzt kei­ne Wider­ha­ken; er kann nach dem Stich leicht her­aus­ge­zo­gen wer­den.
Ver­brei­tung: Ganz Euro­pa, Sibi­ri­en und Nord­ame­ri­ka. Regel­mä­ßig und häu­fig.
Lebens­raum: Kul­tur­land.
Fort­pflan­zung: Wie die Deut­sche Wes­pe.
Nah­rung: Insek­ten und Spin­nen, die im Flug erbeu­tet wer­den. Saft von rei­fen Früch­ten.

Deutsche Wespe ( Vespula germanica )

Merk­ma­le: Mit 10–20 mm Kör­per­grö­ße deut­lich klei­ner und schlan­ker als eine Hor­nis­se, außer­dem ohne rot­brau­ne Zeich­nun­gen.
Ver­brei­tung: Gemä­ßig­te und sub­ark­ti­sche Zone Euro­pas und Asi­ens, Nord­ame­ri­ka. Regel­mä­ßig und häu­fig; in war­men, schwü­len Som­mern sehr häu­fig.

Lebens­raum: Gär­ten, Sied­lun­gen und lich­te Wäl­der.
Fort­pflan­zung: Über­win­tern­de 4 grün­den in ver­las­se­nen Maul­wurfs-und Mau­se­lö­chern ihr Nest, indem sie eini­ge Waben bau­en und dar­in die ers­te Gene­ra­ti­on von Arbei­te­rin­nen her­an-zie­hen. Die­se über­neh­men im Lauf des Som­mers die wei­te­re Arbeit: das Her­an­schaf­fen von Nah­rung, den Bau der Waben und das Rei­ni­gen der Zel­len. Gegen Ende der Sai­son hat das Erd­nest einen Umfang von 20–30 cm und besteht aus annä­hernd 3 000 Tie­ren. Noch im Bau befruch­ten im Herbst die d die 9 . d ent­wi­ckeln sich aus unbe­fruch­te­ten Eiern der Köni­gin, manch­mal auch aus sol­chen der Arbei­te­rin­nen. Eine Lar­ve häu­tet sich drei­mal und ver­puppt sich in der Wabe in einem selbst­ge­fer­tig­ten Gespinst.
Nah­rung: Wes­pen sind Jäger, die ande­re Insek­ten und Klein­tie­re im Flug erbeu­ten. Die Beu­te wird zer­kaut und zu klei­nen Kügel­chen geformt. Damit füt­tern die Arbei­te­rin­nen die Lar­ven und die Köni­gin. Spä­ter im Jahr lecken sie den Saft rei­fer Früch­te.
All­ge­mei­nes: Die gelb­schwar­ze Kör­per­zeich­nung dient als Warn­far­be vor mög­li­chen Freß­fein­den, die vor allein unter den Vögeln zu suchen sind. Doch die­se ler­nen schnell, denn ein Wes­pen­stich ist auch für Vögel schmerz­haft. Eine Aus­nah­me bil­den die Bie­nen­fres­ser, die sich auf Haut­flüg­ler (Hymen­op­te­ren) und ande­re gro­ße Insek­ten als Nah­rung spe­zia­li­siert haben. Die­se Vögel töten Wes­pen und Bie­nen mit einer gekonn­ten Schüt­tel­be­we­gung des Kop­fes.

Wie oft sind wir schon von einem Spa­zier­gang durch Wald und Feld nach Hau­se gekom­men und haben außer eini­gen Vögeln und Insek­ten kein wei­te­res Tier ent­de­cken kön­nen. Vie­le Tie­re, vor allem die meis­ten Säu­ge­tie­re blei­ben unse­ren Bli­cken ver­bor­gen, weil sie däm­me­rungs- bzw. nacht­ak­tiv und scheu sind. Doch auch tagak­ti­ve Tie­re bekom­men wir kaum zu Gesicht, weil sie unse­re Anwe­sen­heit weit frü­her ent­de­cken als wir die ihre und sie sich ver­ste­cken. Dem Kun­di­gen jedoch ver­ra­ten die Zei­chen und Spu­ren, die die Tie­re hin­ter­las­sen haben, eine Men­ge über deren Anwe­sen­heit und Ver­hal­ten.

Frü­her war die Fähig­keit, Tier­spu­ren zu erken­nen und zu deu­ten, für die Men­schen lebens­not­wen­dig, denn davon hing oft der Jagd­er­folg ab. Heut­zu­ta­ge ist es noch für Jäger und Förs­ter von Bedeu­tung, Spu­ren lesen zu kön­nen, um den Wild­be­stand rich­tig ein­zu­schät­zen.

In unse­rer Zeit. in der die Refu­gi­en für unse­re Wild­tie­re immer mehr schwin­den, ande­rer­seits der Druck der Erho­lungs­su­chen­den auf natur-nahe Lebens­räu­me immer grö­ßer wird, ist es für den Schutz der Wild­tie­re wich­tig, daß mög­lichst vie­le Men­schen auch Kennt­nis­se über deren Lebens­ge­wohn­hei­ten besit­zen; denn, wer Tier­spu­ren fin­den und deu­ten kann, lernt vie­le Ver­hal­tens-wei­sen der Tie­re ken­nen. Er kann des­halb auch eher Rück­sicht auf die Bedürf­nis­se der Wild­tie­re neh­men, als jemand, der »blind« durch Wald und Flur läuft.

Steinmarder

Stein­mar­der, häu­fi­ge Bewoh­ner der offe­nen, schlupf – win­kel­rei­chen Kul­tur­land­schaft, haben nack­te Soh­len­bal­len. Daher drü­cken sich im deut­li­chen Tritt­sie­gel meist alle 5 Zehen­bal­len, der dreit­ap­pi­ge Haupt­bal­len und die Kral­len ab. Der Abdruck der inners­ten ist jedoch oft nur ange­deu­tet. Län­ge vor­ne 3,5 cm, hin­ten 4 cm, Brei­te jeweils 3 cm. Die häu­figs­te Fort­be­we­gungs­art des Stein­mar­ders ist der Zwei­sprung, bei dem die Hin­ter­pfo­ten genau in die Abdrü­cke der schräg neben­ein­an­der­ste­hen­den Vor­der­pfo­ten gesetzt wer­den (Schritt­län­ge 40–60 cm). Die Zwei­sprung­fol­ge wird manch­mal durch einen Drei­sprung unter­bro­chen, wobei das Tier nur einen Hin­ter­fuß in den ent­spre­chen­den Vor­der­fuß­ab­druck setzt, den ande­ren jedoch dane­ben. Flüch­ten­de Stein­mar­der ( hin­ter­las­sen unter­schied­li­che Tritt­bil­der; meis­tens wer­den alle 4 Pfo­ten abge­drückt (Schritt­län­ge ca. 1 m).

Hermelin

Das Tritt­sie­gel des Her­me­lins ist eine klei­ne Aus­ga­be von dem des Stein­mar­ders: (d) Län­ge vor­ne 2 cm, hin­ten 3,5 cm; Brei­te vor­ne 1,5 cm, hin­ten 1,3 cm. Die Tritt­sie­gel der 99 sind klei­ner. Durch die stär­ke­re Behaa­rung im Win­ter sind die Bal­len im Abdruck ver­wischt. Das Her­me­lin bewegt sich meis­tens im Zwei­sprung fort.

Iltis

Das Tritt­sie­gel des Iltis ist vor­ne 2,5–3,5 cm, hin­ten 2,4–2,8 cm lang, auf wei­chem Boden 4–4,5 cm, da dann ein grö­ße­rer Teil des Fußes abge­drückt wird; Brei­te vor­ne 2,5–4 cm, hin­ten 2,5–3,5 cm. Zwei- oder Drei­sprung sind die häu­figs­ten Fort­be­we­gungs­ar­ten. Auf der Flucht hin­ter­las­sen Iltis­se Tritt­bil­der ähn­lich denen des Stein­mar­ders, außer­dem eine tra­pez­för­mi­ge Anord­nung der Tritt­sie­gel, die an die des Eich­hörn­chens erin­nert.

Dachs

Dach­se bewoh­nen haupt­säch­lich Laub- und Misch­wäl­der und Park­land­schaf­ten. Typisch an der Dachs­spur ist die leich­te Innen­wen­dung der Pfo­ten­ab­drü­cke. Das Tritt­sie­gel des Dach­ses erin­nert an das eines klei­nen Bären. Bei­de sind Soh­len­gän­ger, aller­dings erscheint der Fer­sen­bal­len der Vor­der­pfo­te beim Dachs nicht im Abdruck. Da die Pfo­ten­un­ter­sei­te nicht behaart ist, sind alle Bal­len in der Spur deut­lich zu sehen. Die Vor­der­pfo­te erkennt man an den 5 star­ken Kral­len. die meis­tens 2–3 cm vor den Zehen­bal­len abge­drückt wer­den. Die Hin­ter­fuß­kral­len sind nur 1 cm lang. Die Län­ge des Vor­der­pfo­t­en­tritt­sie­gels beträgt 5 cm, bei Ab-druck des Fer­sen­bal­lens bis 7 cm, die Brei­te 4–5 cm. Die Hin­ter­pfo­ten wer­den mit der gan­zen Soh­le abge­drückt, sie sind 6,5 cm lang und 3,5–4 cm breit.

Die häu­figs­te Bewe­gungs­form des Dach­ses ist der behä­bi­ge Gang. Dabei setzt er die Hin­ter­pfo­ten etwas nach hin­ten ver­setzt in die Ab-drü­cke der Vor­der­pfo­ten (Schritt­län­ge 30–50 cm). Im Trab über­eilt der Dachs (Schritt­län­ge 70–80 cm), offe­ne Flä­chen über­quert er manch­mal im Galopp.

Eichhörnchen

In Anpas­sung an die klet­tern­de Lebens­wei­se besitzt das Eich­hörn­chen, ein häu­fi­ger Bewoh­ner unse­rer Wäl­der, Gär­ten und Parks mit alten Bäu­men, am Vor­der­fuß 4 lan­ge, stark spreiz­ba­re Zehen, die inners­te Zehe ist ver­küm­mert. Im Tritt­sie­gel drü­cken sich 4 Zehen­bal­len, 3 Haupt- und 2 Fer­sen­bal­len ab. Am Hin­ter­fuß sit­zen 5 Zehen, die 3 mitt­le­ren sind gleich lang und lie­gen eng neben­ein­an­der, die bei­den äuße­ren sind kür­zer und kön­nen stark gespreizt wer­den. Der Hin­ter­fuß weist 4 Haupt­bal­len auf, aber kei­ne Fer­sen­bal­len, er drückt sich in der Spur meis­tens bis zum Fer­sen­ge­lenk ab. Die schar­fen Kral­len sind im Tritt­sie­gel fast immer zu erken­nen. Län­ge der Tritt­sie­gel vor­ne 3–4 cm, hin­ten 4–5 cm; Brei­te vor­ne 1,5–2 cm, hin­ten 2,5–3,5 cm.

Ähn­lich wie bei Hasen und Kanin­chen ist die ein­zi­ge Fort­be­we­gungs­art auf dem Boden das Hop­peln. Dabei setzt das Eich­hörn­chen die bei­den klei­ne­ren Vor­der­pfo­ten gera­de neben­ein­an­der, mit den grö­ße­ren Hin­ter­pfo­ten über­eilt es im Sprung, so daß die­se – auch gera­de neben­ein­an­der – vor die Abdrü­cke der Vor­der­pfo­ten gesetzt wer­den; der Abstand zwi­schen den Hin­ter­pfo­ten ist grö­ßer als der zwi­schen den Vor­der­pfo­ten.

Bisamratte

Bisam­rat­ten wur­den Anfang die­ses Jahr­hun­derts aus Nord­ame­ri­ka bei uns ein­ge­bür­gert und gehö­ren heu­te zu den häu­fi­ge­ren Säu­ge­tie­ren in was­ser­pflan­zen­rei­chen Gewäs­sern mit dich­tem Ufer­be­wuchs. Sie haben fünf­ze­hi­ge Füße, die inners­te der Vor­der­pfo­te ist jedoch so stark redu­ziert, daß sie kaum in der Spur ab-gedrückt wird. Die Zehen sind rela­tiv lang und tra­gen schma­le Kral­len. Da die Fuß­soh­le unbe­haart ist, drü­cken sich alle Haupt- und Fer­sen­bal­len im Tritt­sie­gel  meist gut ab. Die Zehen­rän­der der Hin­ter­fü­ße wei­sen Bors­ten­säu­me auf, die die Fuß­flä­che ver­grö­ßern, am Zehen­grund befin­den sich kur­ze Schwimm­häu­te. Die Zehen des Vor­der­fu­ßes kön­nen rela­tiv stark gespreizt wer­den. Die Län­ge der Tritt­sie­gel beträgt vor­ne 3,5 cm, hin­ten 6–7 cm, die Brei­te vor­ne 3 cm, hin­ten 3,5–4,5 cm.

Bisam­rat­ten lau­fen häu­fig im Gang oder Trab; dabei tre­ten die Hin­ter­fü­ße mehr oder weni­ger exakt in die Abdrü­cke der Vor­der­fü­ße. Auf wei­chem Unter­grund, beson­ders im Schnee, hin­ter­läßt der seit­lich abge­plat­te­te Schwanz in der Bisam­rat­ten-Fähr­te eine tie­fe Fur­che.

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