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Merkmale: 10-18 mm groß. Abdomen ohne rote Färbung. Diese Wespe legt ihre Nester in Dachböden und Gartenhäuschen an. Leider werden viele ihrer Nester aus unbegründeter Furcht vor Stichen entfernt. Beläßt man diese Tiere. so kommt es kaum zu Zwischenfällen, da Wespen nur stechen, wenn sie sich bedroht fühlen. Der widerhakenlose Stachel der Wespen unterscheidet sich von dem der Bienen. Diese sterben nach einem Stich in einen warmblütigen Körper, da der Stachel hängenbleibt und heim Her-ausziehen aus dem Bienenkörper gerissen wird. Der Stachel der Wespen dagegen besitzt keine Widerhaken; er kann nach dem Stich leicht herausgezogen werden.
Verbreitung: Ganz Europa, Sibirien und Nordamerika. Regelmäßig und häufig.
Lebensraum: Kulturland.
Fortpflanzung: Wie die Deutsche Wespe.
Nahrung: Insekten und Spinnen, die im Flug erbeutet werden. Saft von reifen Früchten.
Deutsche Wespe, links ein Erdnest
Merkmale: Mit 10-20 mm Körpergröße deutlich kleiner und schlanker als eine Hornisse, außerdem ohne rotbraune Zeichnungen.
Verbreitung: Gemäßigte und subarktische Zone Europas und Asiens, Nordamerika. Regelmäßig und häufig; in warmen, schwülen Sommern sehr häufig.
Lebensraum: Gärten, Siedlungen und lichte Wälder.
Fortpflanzung: Überwinternde 4 gründen in verlassenen Maulwurfs-und Mauselöchern ihr Nest, indem sie einige Waben bauen und darin die erste Generation von Arbeiterinnen heran-ziehen. Diese übernehmen im Lauf des Sommers die weitere Arbeit: das Heranschaffen von Nahrung, den Bau der Waben und das Reinigen der Zellen. Gegen Ende der Saison hat das Erdnest einen Umfang von 20-30 cm und besteht aus annähernd 3 000 Tieren. Noch im Bau befruchten im Herbst die d die 9 . d entwickeln sich aus unbefruchteten Eiern der Königin, manchmal auch aus solchen der Arbeiterinnen. Eine Larve häutet sich dreimal und verpuppt sich in der Wabe in einem selbstgefertigten Gespinst.
Nahrung: Wespen sind Jäger, die andere Insekten und Kleintiere im Flug erbeuten. Die Beute wird zerkaut und zu kleinen Kügelchen geformt. Damit füttern die Arbeiterinnen die Larven und die Königin. Später im Jahr lecken sie den Saft reifer Früchte.
Allgemeines: Die gelbschwarze Körperzeichnung dient als Warnfarbe vor möglichen Freßfeinden, die vor allein unter den Vögeln zu suchen sind. Doch diese lernen schnell, denn ein Wespenstich ist auch für Vögel schmerzhaft. Eine Ausnahme bilden die Bienenfresser, die sich auf Hautflügler (Hymenopteren) und andere große Insekten als Nahrung spezialisiert haben. Diese Vögel töten Wespen und Bienen mit einer gekonnten Schüttelbewegung des Kopfes.