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Empfehlung >> Einsatz von Giftfreiem Fossilem Plankton ( Diatomeenderde )
Schädling: Der ursprünglich aus Zentral- und Südamerika stammende Speisebohnenkäfer war bei uns ausschließlich als Vorratsschädling bekannt. Seit einigen Jahren wurde er aber auch in Österreich bereits im Freiland schädlich. Vor allem Feuerbohnen wurden wiederholt bereits auf dem Feld befallen. In einem Samen können sich mehrere Käfer nebeneinander entwickeln. Der Käfer ist 3–5 mm lang, graubraun. Das Weibchen legt durchschnittlich 40–50 Eier lose zwischen die Bohnen bzw. nagt reife Hülsen an, um dann ihre Eier in die Hülsen zu legen. Die Larven besitzen in ihrem ersten Entwicklungsstadium noch sechs Beine, mit denen sie größere Strecken zurücklegen können. Sie bohren sich bald in Bohnen ein, und stellen einen engen Fraßgang her, der später zu einer Höhle erweitert wird. Nach der ersten der insgesamt vier Häutungen ist die weiße Larve beinlos. Sie erreicht eine Länge von 4 mm. Die Verpuppung erfolgt in der mit einem kreisrunden Fensterchen versehenen Fraßhöhle. Die im Freiland beginnende Entwicklung findet im Lager ihren Abschluß. Entwickeln sich in einer Bohne mehrere Larven, so bereitet jede ihr eigenes Schlupfloch vor. Die gesamte Entwicklung dauert bei 23° C Durchschnittstemperatur 70–80 Tage. Bei uns entwickeln sich mehrere Generationen jährlich. In kalten Räumen bleiben die im Herbst schlüpfenden Käfer in den Samen und überwintern.
Auftreten: An Speisebohnen, Erbsen, Linsen, Pferdebohnen, Saatwicken usw. In Lagerhäusern,
Samenhandlungen und landwirtschaftlichen Betrieben.
Erkennung: An den reifen Samen sind kreisrunde, nur von der Samenschale bedeckte Fensterchen oder bereits geöffnete Schlupflöcher zu sehen.
Bedeutung: Qualitätsminderung bis völliger Verlust der Vorräte.