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Empfehlung >> Einsatz von Giftfreiem Fossilem Plankton ( Diatomeenderde )
Schädling: Käfer, 7–9 mm lang, schwarz, mit kurzer, dichter, gelblicher Behaarung auf der vorderen Hälfte der Flügeldecken. Das Weibchen legt mehr als 150 Eier in kleinen Häufchen oder einzeln an die geeigneten Nahrungsstoffe ab. Die borstig behaarte braune Larve mit zwei kurzen Dornen nahe dem Hinterleibsende häutet sich 4–6mal und wird 11–13 mm lang. Käfer und Larven ernähren sich von getrockneten oder geselchten Fleischwaren, Häuten und Fellen, aber auch von Getreideabfällen und anderen Abfallstoffen. Von Schinken und Speck werden nur die mageren Teile gefressen, Fett wird gemieden. Die Larven scheiden den Kot oft in langen Fäden aus. Zur Verpuppung wandern sie von der Nahrung ab, suchen verborgene Winkel auf und bohren sich in Holz oder anderem Material ihre Puppenwiege. Bei uns entwickelt sich nur eine Generation jährlich, obwohl die gesamte Entwicklung nur 35 bis 60 Tage dauert. Der Jungkäfer überwintert, die Paarung erfolgt vielfach erst im Frühjahr. Außer dem hier beschriebenen Gemeinen Speckkäfer treten auch noch einige andere, meist schwarze Speckkäferarten (Dornspeckkäfer, Peruvianischer Speckkäfer u. a.) schädlich auf, es bestehen jedoch hinsichtlich Lebensweise und Bekämpfung keine wesentlichen Unterschiede.
Auftreten: An Fellen, Häuten und Därmen; an Räucher- und Wurst-waren; in Fisch- und Fleischmehl; in Mühlen, in Mehl- und Getreideabfällen sowie in Gespinstklumpen; in Bienenwaben; im Freien an Aas und in Nestern.
Vornehmlich an Produkten tierischer Herkunft, aber auch an Pflanzenprodukten, wenn tierische Nahrung ebenfalls vorhanden ist (Futtermittel mit tierischen Bestandteilen).
Der Gemeine Speckkäfer ist der Käfer dieser Art, der sich noch am besten an pflanzlichen Vorräten (Kakaobohnen, Mandeln, Weizenmehl, Erdnüssen, Weizenkeimen) entwickeln kann.
Erkennung: Oberflächliche Fraßgänge an Räucher- und Wurstwaren, unregelmäßiger Lochfraß an Fellen, Häuten und Därmen. In den befallenen Waren zahlreiche behaarte Larvenhäute, welche aus den Fraßgängen geschoben werden.
Bedeutung: Durch den Fraß werden kostbare Felle und Häute entwertet, befallene Fleischwaren werden unappetitlich und für den menschlichen Genuß unverwendbar. In Mühlen technische Störungen durch Löcherfraß an den Sichterbespannungen. Schäden an Holz durch die Bohrtätigkeit der Larven.