Auszeichnung

Urkunde - Holzschutz

Ansprechpartner in:

Leer
0491 - 66066

Westerstede
04488 - 528295

Oldenburg
0441 - 9354741

Bremen
0421 - 3498201

Osnabrück
0541 - 75049575

Lüneburg
04131 - 5809884

Hamburg
040 - 85507801

Kiel
0431 - 3642721

Berlin
030  - 54464978

Bonn
0228 - 68839759

Nordenham
0175 - 1893512

Köderblock (225gr.)

Schimmelbeständig, für feuchte Bereiche!

EUR 3.29€

Schwarzer Getreidenager

Schwarzer Getreidenager

Empfehlung >> Einsatz von Giftfreiem Fossilem Plankton ( Diatomeenderde )

Schädling: Käfer 6–11 mm lang, flachgedrückt, glänzend dunkelbraun bis schwarz, Körper zwischen Halsschild und Flügeldecken auffallend hals-artig eingeschnürt. Das Weibchen legt 300–500 und mehr Eier in Häufchen bis zu 40 Stück. Die Larven schlüpfen nach 1–3 Wochen, häuten sich viermal und öfter und sind erwachsen fast 2 cm lang. Ihre Nahrung bilden Getreide, Futtermittel, Feigen usw. In Mühlen halten sich die Larven mit Vorliebe in den Gespinstklumpen der Mehlmotten auf. Zur Verpuppung bohren sie sich tief ins Holz ein oder stellen sich aus Mehlteilchen und anderem Material eine Puppenwiege her. Dabei beschädigen sie häufig die Bespannung der Sichter, durchlöchern Säcke usw. Puppenruhe 3–4 Wochen. Gesamtentwicklung bei uns fast ein Jahr, kann aber bei ungünstigen Bedingungen bis zu 3 Jahre dauern. Larve überwintert vor der Verpuppung. Die flugfähigen Käfer sind sehr langlebig und überwintern meist auch einmal. Sie ernähren sich ähnlich wie die Larven, fressen aber auch die Entwicklungsstadien der eigenen Art und die anderer Vorratsschädlinge. Der Schädling kommt bei uns auch im Freien vor, sehr häufig wird er aber mit ausländischem Getreide, mit Feigenlieferungen usw. eingeschleppt.

Auftreten: An Getreide, Mahlprodukten, Futtermitteln, Trockenobst u. a., in Lagerhäusern, Silos, Mühlen und Bäckereien; Taubenschlägen.

Erkennung: Unregelmäßiger Fraß an Körnern mit Bevorzugung der Keimlinge, Lochfraß in der Sichterbespannung und in Säcken, Bohrlöcher in Holzteilen.

Bedeutung: Fraß durch Larven und Imagines, Verlust der Keimfähigkeit bei Saatgut, Qualitätsminderung bei Nahrungsmitteln, technische Störungen in Mühlen durch Sichterbeschädigung; Schäden an Verpackungsmaterialien durch Einbohren auch in Holz.