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Empfehlung >> Einsatz von Giftfreiem Fossilem Plankton ( Diatomeenderde )
Schädling: Weibchen
0,5 mm, Männchen 0,4 mm lang, mit durch-scheinend weißlichem Körper und acht rötlichbraunen Beinen. Behaarung kurz, Bewegung langsam, schwerfällig. Vorderbeine des Männchens stark verdickt, mit einem breiten Zahn an der Unterseite (siehe Abbildung). Das Weibchen legt bis zwanzig Eier, aus denen die sechsbeinigen Larven nach 3—5 Tagen schlüpfen. Diese entwickeln sich in zwei Wochen über zwei achtbeinige Nymphenstadien zu den erwachsenen Milben. Zwischen die beiden Nymphenstadien kann sich, z. B. bei Nahrungsmangel, ein sogenanntes Hypopusstadium einschalten, das bei der Mehlmilbe in zwei Formen, als bewegliche Wandernymphe (siehe Abb.) oder als fortbewegungsunfähige, gegen äußere Einflüsse aber sehr widerstandsfähige Dauerform auftritt. In diesem Stadium sind sie in der Lage, bis zu zwei Jahren zu hungern.
Auftreten: In Mahlprodukten, Getreide, Tabak (während der Fermentation) u. a., besonders bei feuchter Lagerung.
Erkennung: Bei Massenbefall sind die Waren wie mit einer hellen, etwas rötlichen Staubschicht überzogen. Eigentümlicher, etwas süßlicher Milbengeruch nach Zerreiben befallener Proben zwischen den Händen.
Befallsprobe bei Mehl: Probe glattstreichen; Milben werfen auf der glatten Fläche gut sichtbare Häufchen auf.
Bedeutung: Vermilbte Nahrungs- und Futtermittel verderben, schmecken bitter und sind für Mensch und Haustiere gesundheitsschädlich. Bei starkem Befall durch die Fraßtätigkeit der Milben und durch die entstehende Verunreinigung rasches Verderben der Nahrungsmittel. Mehlmilben zerstören bei Getreide zuerst den Keimling, später auch den Mehlkörper.
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