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Der Hauptwirt des Katzenflohs, der ursprünglich wohl aus Nordafrika und Vorderasien stammt, ist die Hauskatze. Daneben befällt er jedoch häufig Hunde, Ratten, Mäuse, und häufig auch den Menschen. Die gesamte Entwicklungszeit beträgt nur etwa 3-4 Wochen. Entsprechend seiner H
erkunft aus wärmeren Ländern entwickelt sich der Katzenfloh offenbar besser in menschlichen Wohnungen als im Freien. Massenvermehrungen können durch unhygienische Haltung von Katzen und Hunden zustande kommen und unter Umständen die ganze Nachbarschaft in Mitleidenschaft ziehen wenn nichts dagegen unternommen wird. Verflohte Lager von streunenden Katzen in Schuppen, Gartenlauben, Kellern und anderen Schlupfwinkeln können zum Ausgangspunkt von Plagen werden, die sich bisweilen schon über ganze Siedlungen erstreckt haben.
Größe und Aussehen
Die schlanken langbeborsteten Larven sind gelblich-weißlich und werden 4-5 mm lang. Die Beine fehlen, lediglich am Hinterende findet sich ein kleines Paar sogenannter Nachschieber. Die Kopfkapsel ist deutlich ausgebildet, wenn gleich Augen fehlen.
Erwachsene Flöhe sind in der Regel 2-3 mm lang, bräunlich gefärbt, in auffälliger Weise seitlich abgeflacht und grundsätzlich (sekundär) flügellos. Kopf, Brust und Hinterleib sind nicht deutlich voneinander abgesetzt. Das dritte (hintere) Beinpaar ist stark verlängert. Erwachsene Flöhe sind meistens stark beborstet; häufig tragen sie zusätzlich kammartige Strukturen ("Ctenidien") am Kopf und am ersten Brustsegment, anhand derer eine Unterscheidung der Arten am ehesten gelingt. Flöhe sind durch den Flohzirkus bekannt für ihre enormen Sprungleistungen (bis zu 30 cm).
Biologie und Entwicklung
im Anschluß an die Kopulation werden vom Weibchen täglich etwa 10-25 Eier (insgesamt 400-1000 Eier) wahllos auf dem Wirt oder im Nest abgelegt. Am Menschen parasitierende Floharten legen ihre Eier meist in Fußbodenritzen, unter Matten und Teppichen, sowie in und unter Betten und Polstermöbeln usw. ab. Die Eier sind oval, weiß und mit 0,5 mm Länge relativ groß, sodaß sie gerade noch mit bloßem Auge zu erkennen sind. Nach 1-2 Wochen Embryonalzeit schlüpfen die Junglarven.
Die Larvalentwicklung umfaßt gewöhnlich drei Stadien und ist, je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur, nach 2-5 Wochen abgeschlossen. Die Larven, die recht anfällig gegen Austrocknung sind, besitzen kauendbeißende Mundwerkzeuge und ernähren sich von organischen Abfällen (Haut, Haare, Federn etc.), Schimmelpilzen und den Fäkalien der Wirte.
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