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Empfehlung >> Einsatz von Giftfreiem Fossilem Plankton ( Diatomeenderde )
Hausmilbe: Erwachsenen 0,3–0,5 mm lang, mit durchscheinend weißlichem, mit langen, gefiederten Haaren besetztem Körper und acht schlanken Beinen, Bewegungen sehr lebhaft. Das Weibchen legt etwa 30 Eier, aus denen nach 6 Tagen die Larven schlüpfen. Die Gesamtentwicklung – bei Zimmertemperatur – dauert 18–24 Tage. Zwischen den beiden Nymphenstadien kann sich ein sehr widerstandsfähiges Dauerstadium (Hypopus) einschalten, das in der ersten Nymphenhaut verbleibt, bewegungsunfähig ist und je nach Bedingungen zwischen 5 Tagen und mehreren Jahren betragen kann.
Raubmilbe: Erwachsen 1 mm lang, mit eigentümlichen Greifzangen zum Fangen der Beute (siehe Abb.). Besitzt kein Dauerstadium. Tritt in Vorräten nur zusammen mit den vorgenannten oder ähnlichen Milben auf, welche sie fängt und aussaugt. Nicht schädlich („Nützling"), jedoch aus hygienischen Gründen in Vorräten unerwünscht.
Auftreten: In Getreide, Sämereien, Lebensmitteln, Polstermöbeln und an Tapeten; bei genügend Feuchtigkeit.
Erkennung: An den Rändern der Getreideschüttkegel bzw. auf dem Boden und den Wänden; in nächster Nähe befallener Gegenstände ist ein feiner, aus tausenden Milben bestehender „Staub” zu erkennen, der sich nach dem Wegwischen bald wieder erneuert. Milbenprobe bei Getreide: Von 1 kg Durchschnittsmustern wird der Besatz auf eine schwarze Unterlage möglichst vollständig abgesiebt (Maschenweite 1 mm). Die Milben sind dann als bewegliche weiße Pünktchen leicht zu erkennen.
Bedeutung: Vermilbte Nahrungsmittel sind für Mensch und Haustiere gesundheitsschädlich. Stark befallenes Getreide wird in der Mahl- und Backqualität wesentlich beeinträchtigt. In vermilbten Wohnungen haben die Bewohner unter Juckreiz, Hautausschlägen und anderen allergischen Erkrankungen zu leiden.
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