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Empfehlung >> Einsatz von Giftfreiem Fossilem Plankton ( Diatomeenderde )
Backobstmilbe: Typische Milbenform, aber etwas länger als die Mehlmilbe; die Erwachsenen sind durchsichtig mit rötlichen Beinen und einer ebensolchen Kopfregion.
Besonders gut an Süßigkeiten angepaßt, vermehrt sich am besten in Medien, die einen 40–60%igen Saccharose- oder Glukosegehalt haben. Die Entwicklung ist an Feuchtigkeitswerte von über 60% bei normaler Temperatur gebunden. Bei 70–90% relativer Luftfeuchtigkeit können Milben ohne Nahrung über einen Monat leben. (Eine Verschleppungsgefahr mit dem Verpackungsmaterial ist daher besonders groß.) Bei optimalen Bedingungen kann sich ihre Population in 16 Tagen auf das 118fache vermehren!
Modermilbe: Ähnlich der Mehlmilbe, etwas kleiner, Körper lang behaart, Bewegung langsam, schwerfällig. Hypopusstadium selten. Entwicklungsdauer etwa 14 Tage. Liebt besonders Feuchtigkeit und kann mit fortschreitendem Verderben befallener Vorräte die Mehlmilbe ganz verdrängen. Steigt der Wassergehalt des Lagergetreides über 12% an, so läßt der Milbenbefall nicht lange auf sich warten.
Auftreten: An Süßwaren, insbesondere an getrockneten Früchten, Fruchtsäften, Marmeladen, aber auch gelegentlich an Wein, Honig, Pollen, Kakaobohnen, Erdnüssen und Kartoffeln.
Erkennung: Die Milben überziehen das Nährmedium, sodaß diese wie mit einer beweglichen Staubschicht überzogen aussehen.
Bedeutung: Beeinträchtigung des Wertes der befallenen Produkte, unangenehmer Geruch, der reine Fraßschaden ist zumeist unbedeutend.
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