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N - Nagetiere bis Nemathoden

Nagetiere bis Nemathoden

Bezeichnung

Beschreibung

Nagetiere

Nagetiere (Rodentia) sind eine Ordnung der Säugetiere. Von Bedeutung sind Mäuse und Ratten, die als Wirtschaftsschädlinge, Vorratsschädlinge und Überträger von Krankheiten (Gesundheitsschädlinge) weit verbreitet sind. Die zielgerich- tete Bekämpfung erfolgt mit Rodentiziden, die meist Cumarinderivate als chemische Wirkstoffe enthalten. Daneben gehören zu den Nagern Biber, Hamster, Eichhörnchen, Erdhörnchen, Pampashasen sowie Hüpf-, Spring- und Rennmäuse.

Naled

Naled ist chemisch ein Organophosphat. Auf Grund seiner Toxizität (LD.o oral, Ratte = 235-430 mg/kg) wird es als gesundheitsschädlich eingestuft. Naled-Präparate (Fekama-Naled EC, Fekama-Naled 500) wurden in der Schädlingsbekämpfung als Insektizide appliziert. Bei Vergiftungen wer-den die typischen Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung beobachtet.

Naturfarben

Naturfarben werden auch als Bio-Lacke oder Bio-Farben bezeichnet. Sie bestehen fast ausschließlich aus natürlichen pflanzlichen und mineralischen Rohstoffen.

Nebeln

Nebeln ist ein Applikationsverfahren von Schädlingsbekämpfungsmitteln, das vorwiegend in Räumen angewendet wird. Mit Nebelgeräten (Thermalnebel-Geräte) und Sprühdosen werden Tropfen im mittleren Volumen-Durchmesser (MVD) von <50 pm vernebelt, die meist einatembar sind. Darüber hinaus führt die feine Verteilung zur Verdunstung der Wirkstoffe, so dass Atemschutz beim Ausbringen getragen werden muss.

Nematizide

Nematizide sind chemische Wirkstoffe (Pestizide) zur Abtötung menschen- und tierpathogener sowie pflanzenpathogener Fadenwürmer (Nematoden). Dazu zählen die Wurmmittel und Bodendesinfektionsmittel.

Nematoden

Nematoden Pflanzenschädlinge; Faden- oder Rundwürmer, die aus dem Boden in die Pflanze wandern. Es gibt eine große Anzahl verschiedener Nematoden- Arten, die jeweils bestimmte Wirtspflanzen befallen und auf ihnen schmarotzen. So sind etwa im Zuckerrübenanbau Rübenzysten-Nematoden gefürchtet. Eine Züchtung von Sorten, die resistent sind gegen Nematoden, ist aufwendig und nicht immer erfolgreich. Eine bewährte Maßnahme gegen Nematoden im Zuckerrübenanbau ist eine weite Fruchtfolge mit nematodenresistenten Zwischenfrüchten. Pflanzenschutzmittel, die gegen Nematoden eingesetzt werden, bezeichnet man als Nematozide.

Neurotoxine

Neurotoxine sind toxische Stoffe (auch bestimmte Pestizide), die ausschließlich das Nervengewebe angreifen und schädigen, meist durch Hemmung der einzelnen Funktionen.

Neuzulassung

Neuzulassung gilt für Pestizid-Wirkstoffe und Präparate nach-dem ihre vorhergehende Zulassungszeit bereits abgelaufen war. Diese ist vom Hersteller zu beantragen. Dazu sind die entsprechenden Datenblätter zu den Wirkstoffen einzureichen. Die Neuzulassung erfolgt durch die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) in Braunschweig

Nitrat

Nitrat in allen Pflanzen ist Nitrat als natürlicher Stoff enthalten, wird aber auch zur Düngung benützt. Wird davon zu viel verwendet, gelangt es in das Trinkwasser und schließlich in unseren Körper, wo es sich teilweise ins aggressive Nitrit verwandelt. Im Magen kann sich Nitrit mit Eiweiß binden und krebserregende Nitrosamine bilden.

Nitrofen

Nitrofen ist chemisch 2,4-Dichlorphenyl-4-nitrophenylether. Es wurde in der DDR als Herbizid in verschiedenen Nitrofen-Präparaten (Namedit, Plantulin, Trizilin 25) angewendet und 1990 wegen seines kanzergenen Potentials verboten. Im Jahre 2002 sorgte der Nitrofen-Skandal (Nitrofen-Rückstände im Lagerhallenfußboden und im Getreide) in einer Getreidelager-halle in Malchin für Aufsehen.

Notausgänge

Notausgänge sind zusätzliche Ausgänge (gekennzeichnet als Notausgang), insbesondere in öffentlichen Gebäuden und Produktionseinrichtungen, die bei Gefahr zum Verlassen der Gebäu-de genutzt werden. Sie müssen ständig freigehalten werden.

Nukleinsäuren

Nukleinsäuren chemische Sammelbezeichnung für DNA und RNA Die DNA (desoxyribonucleic acid) speichert die Erbinformation, die RNA (ribonucleic acid) ist an der Übertragung und Umsetzung dieser Information beteiligt. DNA und RNA sind chemisch gesehen Säuren. Da sie sich überwiegend im Zellkern (nucleus lat. = der Kern) befinden, werden sie Nukleinsäuren genannt. Die Bausteine der Nukleinsäuren sind die Nukleotide, die sich jeweils aus einer Phosphorsäure, einem Zucker und einer Base zusammensetzen. Diese Bausteine verbinden sich zu langen Strängen, bei der DNA zu einem Doppelstrang, der berühmten Doppelhelix.