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Bezeichnung | Beschreibung | |
LC50 | LC50 ist die mittlere letale Konzentration bei der 50 Prozent der Versuchstiere nach inhalativer Aufnahme (Einatmung des Schadstoffes) sterben | |
LD50 | LD50 ist die mittlere letale Dosis bei der 50 Prozent (die Hälfte) aller Versuchstiere nach oraler oder dermaler Aufnahme sterben. Sie ist die Grundlage für die Festlegung der Toxizität | |
Lacke | Lacke bestehen aus Lackstoffen, die die Oberfläche von Holz, Metall, oder Kunststoffen gegen mechanische, chemische oder Witterungseinflüsse schützen. Dispersions- und Nitrolacke, Chlorkautschuklacke und Kunststofflacke enthalten bis zu 60% giftige Lösemittel. Wasserlösliche Acryllacke, Spirituslacke oder Lacke auf Naturharzbasis sind wesentlich umweltfreundlicher. | |
Larvizide | Larvizide sind Insektenbekämpfungsmittel und Milbenbekämpfungsmittel, die spezifisch auf die Larvenstadien wirken wie unter anderem von Fliegen, Flöhen, Läusen und Käfern so-wie Milben und damit geeignet sind, diese zu vernichten | |
Laugen | Laugen (Basen) sind wässrige Lösungen von Hydroxiden. Chemisch bestehen sie aus Metallen und Hydroxylgruppen zum Beispiel Natriumhydroxid (Natronlauge) NaOH, Kaliumhydroxid (Kalilauge) KOH, Calciumhydroxid (Kalkwasser oder Calciumlauge) Ca(OH)7. Laugen reagieren basisch (alkalisch) und wirken ätzend (Hautverätzungen, Augenverätzungen). Sofortmaßnahmen bei Verätzungen sind langandauernde Spülungen mit Wasser | |
Lindan | Lindan ist chemisch ein chlorierter Kohlenwasserstoff. Auf Grund seiner Toxizität (LD 50 oral, Ratte = 88 mg/kg) gilt es als giftig. Die Lindan-Präparate (Pflanzenspray Hortex, Insektenil-flüssig-V, Insektenil-flüssigforte-S ) werden als Insektizide appliziert. Bei Vergiftungen durch Lindan treten Kopf-schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Schlaflosigkeit und bei schweren Vergiftungen Krämpfe auf | |
Lipoide | Lipoide sind fettähnliche Substanzen, sie sind eine heterogene Gruppe von natürlichen Stoffen unterschiedlicher chemischer Struktur (Wachse, Öle) und gut in organischen Lösungsmitteln aber nicht in Wasser löslich | |
Luftkontamination | Luftkontamination bedeutet das Vorhandensein von toxischen Gasen, Dämpfen, Aerosolen oder von Staubteilchen in der Luft | |
Luftverschmutzung | Luftverschmutzung ist die emissionsbedingte Verunreinigung der Atemluft besonders durch molekulardisperse Gase, koloiddisperse Aerosole und grobdisperse Stäube. Gesundheitsgefährdung besteht durch luftverunreinigende Stoffe wie Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Metallstäube, aber auch durch Pestizidrückstände in Räumen. | |
Läuse | Läuse zum Beispiel Kopfläuse, Kleiderläuse, Filzläuse sind parasitär lebende Insekten, die als Krankheitsüberträger (Fleckfie- ber) bekannt sind. Die Bekämpfung der Läuse erfolgt mit spezifischen Insektiziden (Entlausungsmitteln) wie Pyrethroid-und Lindan-Präparate | |
Löslichkeit | Löslichkeit ist die Menge eines Stoff Löslichkeit ist die Menge eines Stoffes, die sich in einer bestimmten Menge eines bestimmten Lösungsmittels bei einer angegebenen Temperatur lösen lässtes, die sich in einer bestimmten Menge eines bestimmten Lösungsmittels bei einer angegebenen Temperatur lösen lässt | |
Lösungsmittel | Lösungsmittel (Lösemittel) allgemein organische Lösungsmittel sind flüchtig, stark lipophile Flüssigkeiten mit Siede-punkten zwischen 25 und 250 Grad Celsius, die Gase, Flüssigkeiten oder feste Stoffe lösen, ohne dass chemische Reaktionen zwischen der zu lösenden Komponente (Stoff) und dem Lösungsmittel ablaufen. Chemisch sind organische Lösungsmittel aliphatische (kettenförmige) und aromatische (ringförmige) Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Ether, Aldehyde (Alkanale), Ketone und Schwefelkohlenstoff | |