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Bezeichnung | Beschreibung | |
EWG-Kennzeichnung | Kennzeichnung von Gefahrstoffen schreibt die Gefahrstoffverordnung vor. Als Kennzeichnung müssen angegeben werden: Chemische Bezeichnung des Stoffes, Gefahrensymbole und die dazugehörigen Gefahrenbezeichnungen, Hinweise auf besondere Gefahren, (R-Sätze), Sicherheitsratschläge (S-Sätze), Name und voll-ständige Adresse des Herstellers, die dem Stoff zugeordnete EWG-Nummer und für Stoffe, die in der Bekanntmachung aufgeführt sind, der Hinweis „EWG-Kennzeichnung”. | |
Kammerjäger | Kammerjäger ist eine frühere volkstümliche, etwas abwertende Bezeichnung für die Schädlingsbekämpfer (veraltete Vorstellungen vom Schädlingsbekämpfer), deren Arbeitsspektrum sich durchaus nicht nur auf die Bekämpfung von Schadorganismen in Räumen beschränkt. Das Berufsbild des Schädlingsbekämpfers/der Schädlingsbekämpferin ist denen, die diese Bezeichnung verwenden, offensichtlich nicht bekannt | |
Katalysator | Katalysator, Er ist im wesentlichen ein wabenförmiger aufgebauter Keramikkörper mit zahlreichen Kanälen. Durch chemische Reaktionen bei hohen Temperaturen werden Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe zu Kohlendioxid und Wasserdampf umgewandelt; Stickoxide werden zu Stickstoff | |
Killerbienen | Killerbienen auch Mörderbienen genannt, sind eine Kreuzung aus der europäischen Honigbiene und einer afrikanischen Wildbiene. Sie sind äußerst aggressiv und daher auch für den Menschen gefährlich. | |
Kombinationspräparate | Kombinationspräparate (Kombinationsprodukte) sind Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel mit mehreren chemischen Wirkstoffen, die sich in ihrer Wirkung ergänzen. | |
Komplementärherbizid | Komplementärherbizid Komplementärherbizide sind solche Herbizide bzw. Herbizidwirkstoffe, gegen die eine bestimmte Kulturpflanze resistent ist. Verfügt etwa eine Rapssorte über eine gentechnisch vermittelte Toleranz gegenüber einem Herbizid (bzw. einem Wirkstoff), dann ist dieses Herbizid das Komplementärherbizid zu dieser Rapssorte. Komplementärherbizide zu Pflanzen mit gentechnisch vermittelter Herbizidtoleranz sind „nicht-selektive“ oder „Breitbandherbizide“. Diese greifen an zentralen Stellen des pflanzlichen Stoffwechsels ein und wirken daher auf eine Vielzahl von Pflanzenarten – gleichermaßen „Unkräuter“ wie Nutzpflanzen. Herbizidresistente Pflanze und das zugehörige Herbizid bilden ein Herbizidresistenz-(HR-)System. In dieser Kombination können Breitbandherbizide wie Liberty oder Roundup eingesetzt werden, die nahezu alle Unkräuter abtöten, ohne die Kulturpflanze zu schädigen. | |
Kompostierung | Kompost ist ein Begriff aus dem Lateinischen und bedeutet "Zusammengesetztes". Kompostierung ist die Veränderung von organischen Küchen- und Gartenabfällen, Laub, Holz und Erde durch Bakterien, Pilze, Algen und Regenwürmern zu nährstoffreichem Humus. Die Kompostierung liefert einen wichtigen Anteil zur Reduzierung der Müllberge. | |
Kopfschutz | Kopfschutz ist erforderlich, wenn Umgang mit chemischen Stoffen (zum Beispiet Schädlingsbekämpfungsmitteln), die reizend, ätzend u.a. wirken, erfolgt. Als Kopfschutz eignen sich Hüte aus festem Material mit einer breiten Krempe (Südwester) und Gesichtsschutz. | |
Kornkäfer | Kornkäfer ist ein braunschwarzer, langer, flugunfähiger Rüsselkäfer. Weitverbreitet ist er als Schädling in Getreidevorräten. Die fußlose Larve frisst das Korninnere, befällt auch Eicheln, Buchweizen und Teig-waren. Chemische Schädlingsbekämpfungen machen sich vorwiegend in Getreidelagern erforderlich | |
Korrekturlacke | Korrekturlacke dienen zur Entfernung von Fehlern aus Manuskripten. Solche die gewisse Lösungsmittel enthalten sind gesundheitsschädigend und belasten die Umwelt. Eine Alternative sind Korrekturlacke auf Wasserbasis. | |
Krankheit | Krankheit bedeutet Störung der Lebensvorgänge in Organen oder im gesamten Organismus mit der Folge von subjektiv empfundenen beziehungsweise objektiv feststellbaren körperlichen, geistigen oder seelischen Veränderungen. Im Arbeitsrecht und in der Sozialversicherung ist Krankheit der regelwidrige Verlauf leiblicher, seelischer oder geistiger Lebensvorgänge, der Krankenpflege notwendig macht und Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben kann. | |
Kraut- und Knollenfäule | Phytophtora infestans auch: Kraut- und Knollenfäule wichtigste Pilzerkrankung vor allem bei Kartoffeln Phytophtora infestans sorgt weltweit für Ernteeinbußen von etwa 20%. Der Pilz befällt zunächst Stängel und Blätter, an denen sich grau-güne, später braune Flecken bilden. Er verbreitet sich über Sporen, die mit Hilfe eines Keimschlauches in das Pflanzengewebe eindringen. Phytophtora wird vom Regen in den Boden gespült und befällt dort auch die Knollen. Eine einzige infizierte Knolle reicht aus, um ganze Bestände zu vernichten. Phytophtora wurde Mitte des letzten Jahrhunderts nach Europa eingeschleppt und erlangte traurige Berühmtheit als Verursacher der irischen Hungerkatastrophe von 1845, in deren Folge zwei Millionen Iren nach Amerika und Australien auswanderten. Bis heute hält Phytophtora Pflanzenzüchter und -forscher in Atem, denn der Pilz entzieht sich beharrlich allen Bekämpfungsmethoden mit immer neuen Ausprägungen. Auch die Gentechnik bemüht sich um Strategien gegen Phytophtora. Mit Hilfe von zwei Genen aus einem Bodenbakterium soll die natürliche Abwehrkraft der Pflanze gestärkt werden. | |
Krebserzeugend | Krebserzeugend, kanzerogen sind Substanzen oder Faktoren, die beim Menschen oder im Tierversuch die Anzahl der Neuerkrankungsfälle (Inzidenz) bösartiger (maligner) auch spontan auftretender Tumoren erhöhen, die die Latenzzeit der Karzinogenese verkürzen oder das Tumorspektrum in einem Gewebe verändern können, wirken direkt oder indirekt vor allem diejenigen, die mutagen in charakteristischen Geweben wirksam werden. | |
Kunststoffe | Kunststoffe (Plaste) sind makromolekulare Werkstoffe, sie sind auspolymerisierte oder kondensierte Makromoleküle, die eine geringe chemische Affinität aufweisen und atoxisch sind wie hochpolymere Naturstoffe. | |
Köder | Köder haben in der Schädlingsbekämpfung den Zweck zum Aufspüren und Anlocken der Schädlinge | |
Köderfallen | Köderfallen werden in der Schädlingsbekämpfung zur Tötung von Schadinsekten (unter anderem Schaben, Ameisen) und Nagetieren (Ratten, Mäuse) eingesetzt | |
Körperreinigung | Körperreinigung ist unbedingt unmittelbar nach dem Umgang (Ansetzen der Spritzbrühe, Ausbringung) mit Pflanzenschutz-und Schädlingsbekämpfungsmitteln erforderlich. Die Körperreinigung sollte sorgfältig durch Waschen oder Duschen unter Anwendung von geeigneten Reinigungsmitteln (Seifen), die vom Arbeitgeber bereit zustellen sind, erfolgen. | |
Körperschutz | Körperschutz gehört zu den präventiven Maßnahmen zum Schutz vor Gefahrstoffen. Beim Umgang mit Pestiziden schreibt die Gefahrstoffverordnung eine geeignete Schutzkleidung vor, die das Eindringen von Schadstoffen in den Körper verhindert, auf jeden Fall stark reduziert. | |
Körperschutzmittel | Körperschutzmittel müssen die erforderlichen Barriereeigenschaften aufweisen, damit der Nutzer nicht durch eindringende Schadstoffe geschädigt wird. Als Körperschutzmittel für Pestizidanwender eigenen sich Arbeitsschutzanzüge (zertifiziert Standardschutzanzug / Pflanzenschutz), Kopfbedekkung, Arbeitsschutzhandschuhe (Universal Schutzhandschuhe/Pflanzenschutz) und Gummistiefel. | |
Körperverletzung | Körperverletzung ist der Eingriff in die körperliche Integrität eines Menschen durch einen anderen (Strafgesetzbuch StGB). | |