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I - Imiprothrin bis Isofenphos

Imiprothrin bis Isofenphos

Bezeichnung

Beschreibung

Imiprothrin

Imiprothrin ist chemisch ein Pyrethroid, das wegen seiner Toxizität (LDSC oral, Ratte = 900 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingeordnet wird. Präparate des Imiprothrin (Parat Ameisen Spray) werden als Insektizid angewendet. Vergiftungssymptome beim Menschen sind nicht bekannt.

Imprägnierung

Imprägnierung ist das Aufbringen oder Durchtränken mit gelösten, dispergierten oder emulgierten Substanzen auf feste poröse Stoffe wie Textilien, Papier und Holz. Dadurch werden diese Stoffe wasserabweisend, mottensicher, schwer entflamm-bar, geschützt gegen Fäulnis so-wie tierischen und pflanzlichen Schädlingen und bakteriellem Abbau geschützt.

Infektion

Infektion (Ansteckung) ist das Eindringen von Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten) zum Beispiel in den menschlichen Organismus, wo sie haften bleiben und sich vermehren. Die Infektion bildet die Voraussetzung für die Entstehung einer Infektionskrankheit (unter anderem Grippe, Masern, Pocken).

Infektionsschutz

Infektionsschutz umfasst vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung von Infektionen. Dies kann erfolgen durch Desinfektion, Antibiotikumgabe und Impfung.

Inhalation

Inhalation ist das Eindringen von Gasen, Dämpfen oder feinster in der Luft zerstäubter Teilchen in die Atemorgane unter Ausnutzung des natürlichen Atmungsvorgangs.

Inhalative Aufnahme

Inhalative Aufnahme der Schadstoffe wie Pestizide bedeutet, dass die Schadstoffe über die Atmungsorgane in den Organismus aufgenommen werden.

Innenraumanwendung

Innenraumanwendung bedeutet die Ausbringung von Schädlingsbekämpfungsmitteln in geschlossenen Räumen. Gegenüber der Außenanwendung (Freilandanwendung) bedeutet dies ein höheres Vergiftungsrisiko für die Anwender sowie für die von der Anwendung betroffenen Menschen, Nutz- und Haustiere.

Inokulation

Inokulation Einimpfung Einbringen von Erregern wie Pilze oder Bakterien in einen Organismus (z.B. Pflanzen) oder Nährboden

Insektizide

Insektizide sind eine Gruppe der Pestizide, chemische Mittel zur Insektenbekämpfung, die verschiedenen chemischen Stoffgruppen (unter anderem Organphosphate, Carbamate, Pyrethroide, Organochlorverbindungen) zugeordnet werden können. Es lassen sich Kontakt-, Fraß- und Atemgifte unterscheiden.

Integrierter Pflanzenschutz

Integrierter Pflanzenschutz bedeutet eine Kombination von Verfahren bei denen unter vorrangiger Berücksichtigung biologischer, biotechnischer, pflan- zenzüchterischer sowie anbauund kulturtechnischer Maßnahmen, die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Maß beschränkt wird.

Interne Belastung

Interne Belastung ist die innere Belastung der Menschen durch Schadstoffe (zum Beispiel Pestizide). Sie ist die tatsächliche individuelle Belastung durch die aufgenommenen Schadstoffe beziehungsweise deren Abbauprodukte, die Metaboliten. Die Bestimmung der inneren Belastung kann durch die Untersuchung des bio-logischen Materials, das heißt, von Harn- und Blutproben erfolgen.

Intoxikation

Intoxikation bedeutet Vergiftung, das heißt, die schädliche Einwirkung pflanzlicher, tierischer, bakterieller, chemischer oder sonstiger Gifte auf den Organismus und das darauf beruhende Krankheitsbild.

Isofenphos

Isofenphos ist chemisch ein Organophosphat , das wegen seiner Toxizität (LDso oral, Ratte = 20 mg/kg) als sehr giftig eingeordnet wird. Isophenphos-Präparate (Oftanol) sind als Insektizide in der Anwendung. Die Vergiftungssymptome äußern sich in den Acetylchotinesterase-Hemmungserscheinungen.

Isogene Linie; isogene Sorte

Isogene Linie; isogene Sorte Linien bzw. Sorten, bei denen alle Gene identisch sind. Bei gentechnisch veränderten Pflanzen werden als isogene Ausgangslinien diejenigen nicht-gentechnisch veränderten Pflanzen bezeichnet, die zur Erzeugung der GVO-Pflanzen verwendet wurden. Diese Linien/Sorten unterscheiden sich bis auf die gentechnisch übertragenen Gene nicht voneinander. Wenn gentechnisch veränderte Pflanzen auf nicht erwartete Effekte oder Veränderungen untersucht werden sollen, ist es erforderlich, die gefundenen Ergebnisse mit denen nicht veränderter Pflanzen zu vergleichen. Um einen möglichen Einfluss der üblichen genetischen Abweichung zwischen verschiedenen Abstammungslinien oder gar Sorten auszuschließen, sollen immer isogene Linien als Vergleichsgruppe gewählt werden.