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H - Handabwaschung bis Hylotox 59 ( Holzschutzmittel )

Handabwaschung bis Hylotox 59 ( Holzschutzmittel )

Bezeichnung

Beschreibung

Handabwaschung

Handabwaschung umfasst eine Methode zur Bestimmung der Handbelastung durch chemische Stoffe (Pestizide). Dabei werden die Hände mit Ethanol beziehungsweise ethanolhaltigen Lösungen abgewaschen und die Waschlösungen auf Schadstoffe analysiert.

Handschutz

Handschutz umfasst den Schutz der Hände am Arbeitsplatz vor chemischen und physikalischen sowie biologischen Einwirkungen. Der Schutz wird durch verschiedene Handschutzmittel erreicht.

Handschutzmittel

Handschutzmittel dienen dem Schutz der Hände vor äußeren Einwirkungen der verschiedensten Art. Vorgeschrieben werden entsprechend den Gefahren unterschiedliche Arbeitsschutzhandschuhe. Für Schädlingsbekämpfer zum Beispiel sind zertifizierte Schutzhandschuhe, die kunststoffbeschichtet sind besonders geeignet.

Harnstoff

Harnstoff ist chemisch das Diamid der Kohlensäure mit der Formel H2NCONH2. Er ist ein farbloses, geruchloses kristallines Produkt, das sich gut in Wasser löst. Harnstoff ist das Endprodukt des Eiweißstoffwechsels beim Menschen und bei Säugern. Verwendet wird Harnstoff vor allem als Stickstoffdüngemittel, daneben aber auch in der Pharmazie und der Plasteindustrie.

Harnstoffderivate

Harnstoffderivate sind chemisch Abkömmlinge des Harnstoffes. Sie finden vielfältig Anwendung im Pharmabereich und auch als Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel.

Hausstaub

Hausstaub besteht aus in der Luft schwebende, feste Teilchen von beliebiger Form, Struktur und Dichte. Der Hausstaub ist in unterschiedlicher Konzentration immer in der Raumluft enthalten. Gegenüber Hausstaub kann es zur Allergie (Hausstauballergie) kommen. Wirksam wird sie als Inhalationsallergie gegenüber im Hausstaub enthaltene Bestandteile wie Pilzsporen, Federn, Epidermiszellen von Menschen und Tieren, besonders durch die Ausscheidungen der Hausstaubmilbe. Nach Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen können sich im Hausstaub auch Pestizidrückstände befinden.

Haut

Haut ist das körperbedeckende Organ (Erwachsener etwa 1,6 qm), bestehend aus der Oberhaut mit Hornhaut, Lederhaut und Unterhaut. Sie dient dem physikalischen, chemischen und immunologischen Schutz, der Wärmeregulation, der Atmung und der Schweißabsonderung und zur Aufnahme von Sinnesreizen.

Hautreizungen

Hautreizungen können ins-besondere durch Chemikalien wie auch Pestizide hervorgerufen werden. Sie zeigen sich in Hautrötungen und Bläschenbildungen.

Hautresorption

Hautresorption ist die Aufnahme eines Stoffes zum Beispiel Pestizids durch die Haut und von dort in die Blut- und Lymphbahnen.

Hautschutz

Hautschutz bedeutet Schutz der Haut vor physikalischen, chemischen oder biologischen Einflüssen aus allen Bereichen.

Hautschutzmittel

Hautschutzmittel haben die Aufgabe zu verhindern, dass Hautschädigungen eintreten. Einen gewissen Schutz ermöglichen Hautschutzsalben. Durch verschiedene Körperschutzmittel soll die Barrierefunktion der Haut unterstützt und ein ausreichender Hautschutz erzielt werden wie besonders durch Arbeitsschutzanzüge und Arbeitsschutzhandschuhe.

Heptanophos

Heptanophos ist chemisch ein Oranophosphat. Auf Grund seiner Toxizität (LD o oral, Ratte = 96 mg/kg) wird der Wirkstoff als giftig eingestuft. Die Präparate des Heptanophos (Hosta-quick) kommen als Insektizid zum Einsatz. Bei Vergiftungen werden die Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung festgestellt.

Herbizide

Herbizide sind Unkrautvernichtungsmittel - eine Gruppe der Pflanzenschutzmittel. Dabei werden unterschieden zwischen Totalherbiziden durch die eine gänzliche Vernichtung (Abtötung) der Pflanzen erfolgt und selektiv wirkenden Herbiziden mit denen in Kulturpflanzen-beständen entweder nur die einkeimblättrigen oder nur die zweikeimblättrigen Unkräuter abgetötet werden. Chemisch sind Herbizide eine heterogene Substanzgruppe, das heißt, es kommen Substanzen verschiedener Stoffgruppen (Anilide, Amide, Carbamate, Dithiocarbamate, Phenoxyalkansäuren, Harnstoff-Triazin-und Triazolderivate) zur Anwendung.

Hochgiftige Stoffe

Hochgiftige Stoffe = sehr giftige Stoffe mit einer LDso oral, Ratte < 25 mg/kg Körpermasse.

Holzschutz

Holzschutz beinhaltet Maßnahmen zum Schutz des Holzes vor der zerstörerischen Wirkung verschiedener Holzschädlinge (Bakterien, Pilze, Insekten). Im konstruktiven Holzbau ist der Holzschutz gesetzlich vorgeschrieben.

Holzschutzmittel

Holzschutzmittel schützen Holz vor den natürlichen Abbauprozessen, die durch Feuchtigkeit, Staunässe, Pilze und Insekten verursacht werden. Neben den traditionellen gesundheitsgefährdenden Mitteln gibt es auch biologische Holzschutzmittel, die ebensogut die Schädlinge bekämpfen.

Holzschutzmittel

Holzschutzmittel enthalten biozide Wirkstoffe, die die Zerstörung des Holzes durch schädigende Organismen verhindern. Sie bestehen aus den bioziden (chemischen) Wirkstoffen (Aktivsubstanzen) und Formulierungsstoffen (organische Lösungsmittet bzw. wässrige Emulsionen). Zur Anwendung kommen Borverbindungen, Fluorverbindungen, Triazol-, Anilin- und Harnstoffderivate, Kupfersalze, Chromate, Pyrethroide, quarternäre Ammoniumverbindungen, Zinkverbindungen und Arsenverbindungen. Im Holzschutz sollten aber nur geprüfte Holzschutzmittel angewendet werden, die über das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) veröffentlicht werden im Verzeichnis als Holzschutzmittel mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung und Holzschutzmittel mit RAL-Gütezeichen.

Holzschädlinge

Holzschädlinge sind Schadorganismen, die Bau- und Nutz-holz angreifen und zerstören. Dazu zählen neben Mikroorganismen Käferarten (Hausbock, Nagekäfer), Ameisen, Holzwespen und Termiten sowie unter den Pflanzen Pilze (Haus-schwamm, Holzfäule). Hölzer im Wasser werden besonders durch Bohrmuscheln (Schiffsbohrmuscheln, "Schiffsbohrwurm") zerstört.

Holzwürmer

Holzwürmer beinhaltet eine Bezeichnung für im Holz leben-de Tiere, vorwiegend Insektenlarven der Bockkäfer und Klopfkäfer.

Hornissen

Hornissen gehören zu den Faltenwespen, die ihre Nester in Bäumen, Schuppen und Dachböden bauen. Die Nahrung besteht aus Insekten und zum Teil aus Früchten und Pflanzensäften. Hornissenstiche sind für den Menschen gefährlich

Hornissenbekämpfung

Hornissenbekämpfung erfolgt vorwiegend im Wohnbereich, weil die Hornissen hier für Menschen eine Gefahr bedeuten können. Mit Hilfe von Insektiziden erfolgt die Beseitigung der Nester.

Hybride; Hybridsorte

im biologischen Sinne ein Individuum, dass durch Kreuzung zweier genetisch weit entfernter Elternorganismen entstanden ist Es kann sich bei den Eltern um Individuen verschiedener Arten (z.B. Pferdestute und Eselhengst wird zum Maultier) oder auch um stark separiert gezüchtete Organismen einer "Inzuchtlinie" handeln, wie es in der Pflanzenzüchtung üblich ist. Bei Pflanzensorten, die aus immer gleichen definierten Inzuchtlinien zusammengesetzt sind, spricht man von Hybridsorten. Hybriden haben den Vorteil, über die genetisch unterschiedlichen Eltern mit einem breiteren Repertoire verschiedener genetischer Informationen ausgestattet zu sein, wodurch sich die sogenannte Heterosis (Bastardwüchsigkeit) erklären lässt. Dieser Heterosis-Effekt lässt Pflanzen größer und widerstandsfähiger werden und wird daher in der Landwirtschaft bei vielen Kulturpflanzen ausgenutzt. Bei Mais oder Zuckerrüben werden z. B. fast ausschließlich Hybridsorten angebaut.

Hydramethylnon

Hydramethylnon ist chemisch ein Amidinohydrazon, dass auf Grund seiner Toxizität (LDSC oral, Ratte = 1213 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingestuft wird. Hydramethylnon-Präparate wie Bertram Schabenköder, Maxforce Schabengel, Maxforce Schabenriegel, Maxforce Pharao-Ameisenköder werden zur Insektenbekämpfung, speziell zur Ameisen- und Schabenbekämp- fung ausgebracht. Vergiftungssymptome beim Menschen sind nicht bekannt.

Hylotox 59

Hylotox 59 ist ein Holzschutzmittel-Präparat, das als Wirkstoff das 1989 verbotene Pentachlorphenol (PCP) enthält. Dieses Präparat wurde in der früheren DDR umfangreich im Holzschutz angewendet.