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Bezeichnung | Beschreibung | |
E 605 | E 605 ist ein Insektenbekämpfungsmittel mit dem Organophosphat-Wirkstoff Parathion. Auf Grund seiner hohen Toxizität (LD 50 oral, Ratte = 5-30 mg/kg) ist das Präparat als sehr giftig eingestuft. Bei Intoxikationen treten die Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung auf. | |
E.coli; Kolibakterien | E.coli; Kolibakterien Darmbakterium, spielt in der gentechnischen Forschung und Praxis eine wichtige Rolle Das in der menschlichen und tierischen Darmflora vorkommende Bakterium Escherichia coli ist das „Haustier“ der Molekularbiologen. Gentechnisch veränderte E.coli-Stämme werden eingesetzt, um bestimmte Proteine – etwa Insulin und andere Pharmawirkstoffe – zu produzieren. E.coli dient aber auch im Labor als Vermehrungssystem, etwa um bestimmte Gen-Sequenzen oder Vektoren zu „klonieren“. Auch bei gentechnischen Arbeiten mit Pflanzen werden vielfach E.coli-Bakterien genutzt, wenn in einer frühen Entwicklungsphase das zu übertragende Genkonstrukt oder Plasmide als Transformationswerkzeug vermehrt werden müssen. Lange Zeit war E.coli molekularbiologisch und genetisch der am besten untersuchte Organismus. Das Genom ist vollständig sequenziert und die meisten der 4288 Gene sind in ihrer Funktion charakterisiert. | |
EKA-Wert | EKA-Wert EKA bedeutet Expositionsäquivalente für Krebserzeugende Arbeitsstoffe, sie sind Beziehungen zwischen der Stoffkonzentration in der Luft am Arbeitsplatz und der Stoffbeziehungsweise Metabolitenkonzentration im biologischen Material (Blut, Urin). Aus den EKA-Werten kann abgeleitet werden, welche innere Belastung sich durch einen bestimmten krebserzeugenden Arbeitsstoff bei ausschließlich inhalativer Stoffaufnahme ergibt. | |
EKG | EKG bedeutet Elektrokardiogramm, das durch die Elektrokardiographie, einem Verfahren zur Registrierung der Aktionspotentiale des Herzens, die von der Körperoberfläche oder intra kardial abgeleitet und als Kurven (EKG) aufgezeichnet werden. Das EKG gestattet Aussagen über Störungen der Herztätigkeit. | |
EU-Richtlinien (EG-Richtlinien) | EU-Richtlinien (EG-Richtlinien) enthalten Festlegungen unter anderem zu Gefahrstoffen zum Schutz der Arbeitnehmer gegen die Gefährdung durch chemische Schadstoffe und biologische Arbeitsstoffe. Diese Richtlinien sind für die Mitgliedstaaten der EU verbindlich. Die nationalen Standards werden mit diesen Vorgaben in Übereinstimmung gebracht und müssen in einem vorgegebenen Zeitraum umgesetzt werden. Das ist zum Beispiel auch zutreffend für die persönlichen Schutzausrüstungen der Schädlingsbekämpfer. | |
EU-Standards | EU-Standards beinhalten rechtliche Festlegungen für die Europäische Union. | |
EUPAS | EUPAS- Wir bieten Ihnen Komplett - Lösungen für das Internet, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Dabei sind wir für Sie über Konzeption, Planung und Realisierung der richtige Partner. Unabhängig von Unternehmensgröße und Etat erhalten Sie stets professionelle, auf Ihren individuellen Nutzen zugeschnittene Lösungen. | |
Edelgase | Edelgase sind gasförmige Elemente (Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon, Radon), die auf Grund ihrer Atomstruktur außerordentlich reaktionsträge sind und daher unter gewöhnlichen Bedingungen keine chemischen Verbindungen bilden. | |
Eiablage | Eiablage ist das Absetzen der Eier insbesondere von Insekten und Milben. Dabei ist es für den Schädlingsbekämpfer von Bedeutung, wo die spezielle Schädlingsart ihre Eier ablegt und wie der Entwicklungszyklus bis zum neuen Schädling abläuft, damit eine erfolgreiche Bekämpfung erfolgen kann. | |
Eisen-Il-sulfat | Eisen-Il-sulfat ist chemisch das Eisensalz der Schwefelsäure (FeSO). Eingestuft wird es auf Grund seiner Toxizität (LDSo oral, Ratte = 810 mg/kg) als gesundheitsschädlich. Als spezifisches Herbizid werden die Eisen-Ilsulfat-Präparate (Beckhorns Moosvernichter mit Rasendünger, Gabi-Antimoos flüssig, Moos-Tod, MV Rasen Floranid, Rasen-schön, Wolf Moosvernichter mit Rasendünger) angewendet. Zu Symptomen einer EisenII-sulfat-Intoxikation kommt es nur durch eine massive orale Aufnahme zu Magen-DarmSymptomen, Kreislaufkollaps, Schock mit Todesfolge (Ablauf in vier Phasen). | |
Eiweiße | Eiweiße sind tierische und pflanzliche Naturstoffe, die chemisch über Peptidbindung der verschiedenen Aminosäuren gebildet werden. Die Polypetidketten können sich unter Bildung verschiedener Eiweißstrukturen zu einfachen Eiweißen, den Proteinen oder mit anderen Stoffen zu Proteiden verbinden. | |
Ektoparasiten | Ektoparasiten sind auf der Körperoberfläche schmarotzende Organismen wie Einzeller, Würmer, Arthropoden wie Insekten. | |
Ekzem | Ekzem ist eine Erkrankung der Oberhaut mit flächenhaften, gegenüber der gesunden Haut nicht deutlich abgegrenzten Effloreszenzen (Hautblüten) als Knötchen-, Schuppen- und Bläschenbildung verbunden mit Hautrötungen und Juckreiz. | |
Elektro-Enzephalo-Gramm ( EEG ) | EEG bedeutet Elektro-Enzephalo-Gramm. Durch die Elektroenzephalographie, werden die Potentialschwankungen des Gehirns über die auf der Kopfhaut angebrachten Elektroden erfasst und im EEG aufgezeichnet. Es lassen sich dadurch eventuelle pathologische Veränderungen im Gehirn und Störungen in der Gehirntätigkeit feststellen. | |
Elektroporation | Elektroporation Methode zur Erzeugung von Löchern in biologischen Membranen, um DNA in lebende Zellen einzuschleusen Durch die Pulse eines sich entladenden Kondensators wird kurzeitig ein elektrisches Feld erzeugt, das in Zellwänden Löcher hervorruft, die sich sofort wieder schließen. Fremd-DNA kann durch diese Öffnungen in Bakterien-, Pflanzen- und sogar Säugetierzellen eingeführt werden. Mit der Elektroporation können hohe Transformationsraten erzielt werden. | |
Embryotoxisch | Embryotoxisch ist die Eigenschaft eines Agens (chemischen Stoffes, physikalischer Faktoren und biologischer Faktoren), die während der Embryonalperiode mit der möglichen Folge letaler oder teratogener Effekte Fehlbildungen hervorruft | |
Empenthrin | Empenthrin ist chemisch ein Pyrethroid, das auf Grund seiner Toxizität (LDSo oral, Ratte = 3500 mg/kg) nicht als Gift eingestuft ist. Empenthrin-Präparate (Globol Mottenfrei teilbar, Globol Motten Raus) werden als Insektizide speziell zur Mottenbekämpfung angewendet. Bei Intoxikationen wurden Symptome der Pyrethroid-Vergiftung festgestellt. | |
Emulgatoren | Emulgatoren (u.a. Pestizide) sind Hilfsmittel zur Stabilisierung von Emulsionen. Sie werden in geringer Menge den Emulsionen zugesetzt. | |
Emulsion | Emulsion bedeutet, dass aus zwei nicht oder nur begrenzt ineinander löslichen Flüssigkeiten, wobei die eine Flüssigkeit als disperse Phase (Emulgendum) sehr fein und gleichmäßig in der anderen, dem Emulsionsmittel verteilt ist. PestizidPräparate werden zum Teil als Emulsionen appliziert. | |
Endoparasiten | Endoparasiten sind im Innern eines Wirtes schmarotzende Organismen wie Einzeller, Bandwürmer, Saugwürmer und Fadenwürmer. | |
Entgiftung | Entgiftung (Detoxikation) umfasst Verfahren zur Bekämpfung von Giftwirkungen durch mechanische Entfernung exogen zugeführter Gifte zum Beispiel durch Gaben eines Antidots oder Antitoxins, des weiteren dur Verminderung der Giftresorption oder zur beschleunigten Giftelimination. | |
Entlausung | Entlausung ist die Beseitigung von Kopf-, Kleider- und Filzläusen von Körper, Bekleidung, Ausrüstung oder aus Räumen mit Hilfe mechanischer, thermischer oder chemischer Mittel (Insektizide zur Entlausung). | |
Entwesung | Entwesung ist die Bekämpfung oder Vernichtung von Körperoder Gebäudeungeziefer (Wohnungs- beziehungsweise Stallungeziefer) mit chemischen Mitteln (Insektiziden). Bei der direkten Entwesungsapplikation in Viehställen ist darauf zu achten, dass das Vielund die dort gewonnenen L bensmittel auch nicht indirekt mit den Pestizidrückständen belastet werden. | |
Entzündlich | Entzündlich bedeutet für Stoffe, dass sie leicht brennbar sind. Wenn die entsprechende Entzündungstemperatur erreicht ist, können solche Stoffe freiwillig, zum Teil lebhaft verbrennen zum Beispiel Lösungsmittel. | |
Entzündung | Entzündung der Atemwege beziehungsweise des Verdauungstraktes, Nierenschäden und Atemnot. Es besteht Verdacht auf kanzerogene Wirkung. Neben der Verwendung in der Kunststoff- und Holzindustrie hat Formaldehyd Bedeutung als Begasungsmittel, Desinfektionsmittel, Antiseptikum und als Konservierungsmittel. | |
Enzyme | Enzyme (Fermente) sind für den Stoffwechsel aller Organismen unentbehrliche Eiweißkörper, die als Biokatalysatoren die biochemischen Reaktionen ermöglichen und sie beschleunigen sowie in eine bestimmte Richtung ablaufen lassen. Dabei werden sie selbst nicht verändert. | |
Erbgutschädigend | Erbgutschädigend sind Stoffe und Zubereitungen, wenn sie beim Einatmen, Verschlucken oder durch Aufnahme über die Haut vererbbare genetische Schäden zur Folge haben oder deren Häufigkeit erhöhen können | |
Ermittlungspflicht | Ermittlungspflicht besteht beim Umgang mit Gefahrstoffen. Bevor ein Arbeitgeber seine Arbeitnehmer zum Umgang mit Gefahrstoffen beschäftigt, hat er zur Feststellung der erforderlichen Maßnahmen die mit dem Umgang verbundenen Gefahren zu ermitteln und zu beurteilen. Welche Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren zu treffen sind, die beim Umgang mit Gefahrstoffen entstehen können, hat der Arbeitgeber zu regeln, bevor er mit den Gefahrstoffen umgeh | |
Ermittlungspflicht | Ermittlungspflicht besteht beim Umgang mit Gefahrstoffen. Bevor ein Arbeitgeber seine Arbeitnehmer zum Umgang mit Gefahrstoffen beschäftigt, hat er zur Feststellung der erforderlichen Maßnahmen die mit dem Umgang verbundenen Gefahren zu ermitteln und zu beurteilen. Welche Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren zu treffen sind, die beim Umgang mit Gefahrstoffen entstehen können, hat der Arbeitgeber zu regeln, bevor er mit den Gefahrstoffen umgeh | |
Erreger | Erreger ist eine Bezeichnung für krankheitserregende (pathogene) Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze) und Parasiten. | |
Erste Hilfe | Erste Hilfe umfasst die am Verletzten oder akut Erkrankten durch Laien, Heilgehilfen oder einem Arzt durchgeführten ersten Maßnahmen als Vorbereitung zum Transport mit dem Ziel der Abwendung akuter Lebens- und Gesundheitsgefahren. Laut Gesetz ist jeder verpflichtet, dem Verunglückten Erste Hilfe zu leisten. Bei Vergiftungsunfällen mit Pestiziden als erstes die mit Mitteln behaftete Kleidung ausziehen, betroffene Körperteile mit Wasser abwaschen. Bei Anzeichen des Unwohlseins, den Betroffenen an die frische Luft in die stabile Seitenlage bringen, die Atemwege frei machen und die Lebensfunktionen (Atmung, Herztätigkeit) ständig kontrollieren. Wenn notwendig Wiederbelebungsversuche durch HerzDruckmassage und Beatmung bis zum Eintreffen eines Arztes durchführen | |
Esfenvalerat | Esfenvalerat ist chemisch ein Pyrethroid, das wegen seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte=88,5 mg/kg) als giftig eingestuft ist. Esfenvalerat-Präparate (Sumicidin Alpha) werden als Insektizide verwendet. Die Vergiftungssymptome entsprechen denen einer Pyrethroid-Vergiftung | |
Ester | Ester sind chemische Verbindungen, die durch die Reaktion von Alkanolen (Alkoholen) mit anorganischen oder organischen Säuren unter Wasserabspaltung entstehen. Viele Ester werden als Lösungsmittel (zum Beispiel Essigester) verwendet. Wegen des fruchtartigen Geruches einiger Ester dienen sie als Fruchtessenzen. Fette sind Ester des Glyzerins und verschiedener Fettsäuren. Einige Pestizid-Wirkstoffe sind ebenfalls Ester. | |
Ether | Ether sind chemische Verbindungen, die zwischen den organischen Resten eine Sauerstoffbrücke aufweisen. Der bekannteste Ether ist der Diethylether (CZH 50CZH5) auch kurz als „Ether" bezeichnet. Dieser wurde früher zur Ethernarkose verwendet. Ether finden besonders als Lösungsmittel Verwendung unter anderem auch für die Wirkstoffe der Pestizide. | |
Ethiofencarb | Ethiofencarb ist chemisch ein Carbamat. Es wird auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte=200 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingeordnet. Die Ethiofencarb-Präparate (Compo Blattlaus-frei, Croneton-Granulat, Croneton-Blattlaus-frei) werden als Insektizid verwendet. Vergiftungssymptome beim Menschen sind nicht bekannt. | |
Exhalation | Exhalation bedeutet Ausatmung. Die Ausatmungsluft wird auch als Exhalationsluft bezeichnet. So können eingeatmete Lösungsmittel zum Teil unverändert wieder exhaliert werden. | |
Explosionsgefährdende Stoffe | Explosionsgefährdende Stoffe sind brennbare Gase, Dämpfe, Nebel und Stäube. Diese Stoffe und Zubereitungen können auch ohne Beteiligung von Luftsauerstoff exotherm unter schneller Entwicklung von Gasen reagieren und unter festgelegten Prüfbedingungen detonieren, schnell verpuffen oder beim Erhitzen explodieren. Nach der Gefahrstoffverordnung müssen sie besonders gekennzeichnet sein | |
Explosionsschutz | Explosionsschutz umfasst Maßnahmen, die beim Umgang mit brennbaren Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben geeignet sind, Explosionen zu verhindern oder zu begrenzen. | |
Exposition | Exposition ist die Gesamtheit der äußeren Bedingungen (Einflüsse, Gefahren), denen ein Organismus ausgesetzt ist und für die Entstehung einer Krankheit als Ursache gesehen werden können. Schädlingsbekämpfer sind zum Beispiel gegenüber Pestiziden exponiert. | |
Expositionsanalysen | Expositionsanalysen ermitteln die Einwirkungen bestimmter äußerer Bedingungen (Einflüsse, Gefahren) zum Beispiel Pestizide, denen ein Organismus ausgesetzt sein kann. Dabei kann die spezifische Exposition über die Haut (dermal) und über die Atmungsorgane (inhalativ) durch verschiedene Methoden (Pad-Methode, Handabwaschungen, Luftprobenahme) erfasst und bewertet werden. | |
Expositionsschutz | Expositionsschutz bedeutet, dass Arbeitsverfahren so zu gestalten sind, dass gefährliche Gase, Dämpfe oder Schwebstoffe nicht frei werden, soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist. Durch Arbeitsschutzmaßnahmen muss erreicht werden, die Arbeitnehmer nicht unmittelbar mit gefährlichen gasförmigen, flüssigen oder festen Stoffen in Kontakt kommen. | |
Expositionszeit | Expositionszeit ist der Zeitraum des Ausgesetztseins von Menschen gegenüber Einflüssen von Gefahrstoffen (Pestiziden). | |
Externe | Externe Belastung ist die äußere Belastung der Beschäftigten durch Schadstoffe (zum Beispiel Pestizide), das heißt, die Körperoberfläche (Haut) und Atmungsorgane durch die Raumluft (Atemluft). Die Bestimmung dieser Belastung kann durch die Pad-Methode und durch Raumluftmessungen erfolgen. | |
Extremitäten | Extremitäten sind die oberen (Arme) bzw. unteren (Beine) Gliedmaßen oder bei Tieren vordere und hintere Extremitäten. | |
Eßverbot | Eßverbot ist während des Umganges (Applikation) mit Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln einzuhalten, um zu verhindern, dass ungewollt mit der Nahrungsaufnahme auch Pestizide in den Mund und damit in den Körper gelangen. Deshalb wird dieses Verbot auch ausdrücklich in den Anwendervorschriften hervorgehoben. | |
Feuerlöscher | Feuerlöscher sind von Hand tragbare Feuerlöschgeräte zur Bekämpfung von Kleinbränden. Die Feuerlöscher enthalten ein Löschmittel, das durch gespeicherten oder bei Inbetriebsetzung erzeugten Druck selbständig ausgestoßen wird. Sie sind prüfungs- und zulassungspflichtig. Die Zulassung erfolgt nach festgelegten Brandklassen. | |